Wenn Sie einen Waschraum oder eine Toilette im Keller haben, dann haben Sie es wahrscheinlich mit einer Hebeanlage zu tun. Und wenn nicht, dann sind Sie ein Glückspilz! Denn die meisten von uns ziehen es vor, sich nicht mit dieser Art von Abwasserpumpe zu befassen, da sie dazu dient, flüssige und feste Abfallstoffe von den Kellerräumen in die Hauptabwasserleitung zu befördern. Aber wenn die Hebeanlage nicht mehr funktioniert, dann ist eine Kontrolle der Pumpe leider unumgänglich und eventuell auch ein Austausch dieser erforderlich. Daher wollen wir Ihnen in diesem Blogartikel einen kurzen Überblick der wichtigsten Auswahlkriterien einer hochwertigen Hebeanlage für Abwasser geben.

Der Fördermenge ist entscheidend

Es ist nicht die Motorleistung an sich, um die es bei der Hebeanlage geht – es geht darum, wie viel Abwasser die Hebeanlage pro Minute bewegen und wie hoch sie das Abwasser transportieren kann. Der Richtwert wird in Liter pro Stunde oder Minute angegeben. Um Ihnen ein besseres Verständnis zu geben, hier ein Überblick über Wasserverbrauch von Sanitäranlagen und Spülmaschine:

  • Toilette: 5 Liter pro Spülung
  • Dusche: bis zu 20 Liter pro Minute
  • Waschbecken: bis zu 15 Liter pro Minute
  • Spülmaschine: bis zu 10 Liter pro Spülgang

Es wird empfohlen eine Hebeanlage zu wählen, welche die benötigte Fördermenge ohne Probleme bewältigen kann. Also eher ein größeres Modell, als ein zu kleines.

Langlebigkeit ist der Schlüssel

Eine Hebeanlage ist im Gegensatz zu einer Tauchpumpe tagtäglich im Einsatz und muss Unmengen von dreckigem Abwasser bewältigen. Sie muss natürlich korrosionsbeständig sein und dem ständigen Dauereinsatz standhalten können. Vergewissern Sie sich, dass Sie eine strapazierfähige Maschine wählen. Greifen Sie daher eher etwas tiefer in die Tasche und wählen Sie ein Premium-Modell einer Premium-Marke. Diese sind langlebiger und müssen nicht nach einer kurzen Betriebsperiode von 2 bis 3 Jahren wieder ausgetauscht werden.

Überprüfen Sie den Elektroanschluss

n der Regel können gängigen Hebeanlagen mithilfe einer normalen 230V Steckdose betrieben werden. Es gibt aber auch Maschinen mit einem 400V Anschluss. Wählen Sie die Hebeanlage, welche zu Ihrem Anschluss passt. Wenn Sie in Ihrem Keller eine 230V-Maschine haben, sollten Sie diese durch eine andere 230V-Maschine ersetzen.

Fördermedium und Effizienz

Es gibt verschiedene Arten von Abwasser, zum Beispiel Schwarzwasser, Schmutzwasser und mehr. Achten Sie darauf, dass die gewählte Hebeanlage für die Beförderung ihre Abwasserart geeignet ist. Zudem sollten Sie auf die Effizienz der Hebeanlage achten. Dies bedeutet: Motor mit niedrigerer Leistung und höherer Durchflussrate wählen.